Direkt den Hauptinhalt ansteuern

Sie haben Fragen?

Rufen Sie uns an unter: +49 (0)8561-300680

oder nutzen Sie unser Anfrageformular

Die neue Düngeverordnung (DüV)

Wie geht es nun weiter?

Die Ausgangslage 
Die neue Düngeverordnung ist seit dem 2. Juni in Kraft. Das Ergebnis trägt die Spuren der politischen Auseinandersetzung rund um das Thema Düngung und Umweltschutz.
Bei den Detailfragen haben glücklicherweise die Fachleute die Oberhand gewonnen. Leider können offene Fragen und Widersprüche in der Verordnung trotzdem nicht ausgeschlossen werden.
Die Regelungen der DüV werden aktuell in den Medien ausführlich behandelt. Wir wollen uns hier hingegen auf die markanten Punkte konzentrieren.
Wenn Sie sich im Detail kundig machen wollen, finden Sie den originalen Gesetzestext hier

Ist die neue DüV ein Problem? 
Im Allgemeinen: Nein!  
Durch die neue DüV wird die schon lange bestehende wünschenswerte fachliche Praxis der Düngung nun auf dem Gesetzesweg geregelt. Außer der Bürokratie gibt es für Betriebe, die ihre Düngung schon immer professionell kalkulieren, keine wesentlichen Einschränkungen.
Wenn Sie also bislang schon mit unseren Dienstleistungen und Softwaremodulen der Düngung gearbeitet haben, werden sie feststellen, dass die neue DüV nur einer „Feinjustierung“ und der bürokratischen Protokollierung bedarf. Diese Feinheiten werden derzeit in die Produkte unseres Hauses integriert, so dass Sie als FarmFacts Kunde die neue DüV problemlos erfüllen.
Betriebe, die ihre Düngung bislang nicht so genau im Auge hatten, können stark betroffen sein. Das Ergebnis einer optimierten Düngung ist nicht nur im Sinne des Gesetzgebers, es verbessert letztendlich auch Ihr Betriebsergebnis. Die FarmFacts steht Ihnen als Partner hierfür zur Verfügung. 

Unser Angebot: 
Von Bodenproben über Software bis hin zur persönlichen Beratung steht Ihnen eine große Palette von Hilfen zur Verfügung – melden Sie sich bei uns, wir beraten Sie.

Wie erfülle ich die Anforderungen an die Dokumentation der Düngung?  
Für die Nährstoffe N und P muss vor jeder Düngung dokumentiert werden ob und wie man die Menge des ausgebrachten Düngers berechnet hat. Die „Nährstoffbedarfsberechnung“ war zwar schon immer Bestandteil der Düngeverordnung. Ihre Durchführung und Dokumentation ist nun allerdings gesetzlich im Detail geregelt. Wir rechnen damit, dass in den nächsten Monaten eine Unzahl von Software-Lösungen einer Nährstoffbedarfsberechnung auf den Markt kommen wird. Angefangen von „Excel-Bastel-Lösungen“ bis zu Onlineangeboten der Behörden wird es den Betrieben überlassen bleiben, sich das richtige Hilfsmittel auszuwählen.
Wir möchten Ihnen bei Ihrer Wahl folgende Fragen dringend ans Herz legen: 
Ist die Lösung nachhaltig? 
Passt die Lösung in Ihren Betrieb und garantiert der Anbieter auch auf Dauer Anpassungen an aktualisierte Rechtsprechungen?
Was kostet die Anwendung?  
Vorsicht vor kostenlosen Angeboten! Keine Firma und keine Organisation lebt davon Dinge zu verschenken. Entweder werden Sie durch die Hintertüre zur Kasse gebeten, oder Sie bezahlen mit Ihren Daten. Auch Behörden werden zu diesen Anbietern zählen. Diese können zweifellos eine hohe Rechtssicherheit des Ergebnisses garantieren. Sie sollten aber auch die Praxistauglichkeit und die Einbindung an Ihre Betriebs-EDV berücksichtigen.
Ist Datensicherheit und Datenschutz gewährleistet?  
Erstmals kann der Gesetzgeber in sehr detaillierter Form in die Produktionstechnik einzelner Betriebe Einblick erhalten. Nach unserer Ansicht sind solche Daten „Betriebsgeheimnisse“ auf denen auch der Erfolg vieler Betriebe beruht. Mit FarmFacts als Partner genießen Sie immer einen ähnlichen Status wie ein Mandant in der Buchführung – das ist unser oberstes Prinzip: Ihre Daten bleiben Ihre Daten! – Sie bestimmen wer diese wann zu sehen bekommt.
FarmFacts kann Ihnen von der einfachen Nährstoffbedarfsberechnung bis hin zur kompletten Düngeplanung die ganze Palette als Software und/oder in Dienstleistung anbieten.

Wo sind die wirklichen Härten?

Mögliche Schwierigkeit:  
Der Bilanzüberschuss bei P im dreijährigen Schnitt darf mittelfristig nur mehr als 10 kg/ha betragen. Diese Regelung hat die Überdüngung in viehstarken Betrieben im Visier. Betriebe mit niedrigen P-Gehalten werden jedoch auf Dauer keine Chance haben eine optimale Gehaltsstufe zu erreichen.
Unser Angebot:  
Wir analysieren Ihre P-Versorgung und legen den Fall der nach Landesrecht zuständigen Behörde zur Stellungnahme vor.
Mögliche Schwierigkeit:  
Das generelle Verbot der Düngung ab der Ernte der Vorfrucht bis zum Februar des nächsten Jahres ist trotz bestimmter Ausnahmen in zweifacher Hinsicht eine Herausforderung: 
Sie müssen genügend Lagerraum für Ihre organischen Dünger haben und über die Technik und Flächen verfügen, im Frühjahr die organischen Dünger bedarfsgerecht auszubringen.
Unser Angebot:  
AO Düngeplanung  und NEXT Düngung  ist in der Lage Ihre Situation genau zu analysieren und berechnet alle Möglichkeiten, wie die Verlagerung der Herbstdüngung in das Frühjahr organisiert werden kann. 
Mögliche Schwierigkeit:   
Intensive Betriebe, die Ihre Feldaufwüchse zu 100% im eigenen Stall oder der Biogasanlage verwerten, sind in Zukunft mit der maximalen organischen N-Menge von 170 kg N/ha gedeckelt. Holen diese Betriebe mehr als 170 kg N/ha von Ihren Flächen, müssen sie überschüssige Gülle verkaufen und die Differenz des Nährstoffsaldos mit Mineraldünger ausgleichen.
Unser Angebot:  
AO Düngeplanung und NEXT Düngung kann Ihnen die genaue Situation auf Ihrem Betrieb darstellen und berechnet den Überhang.
Mögliche Schwierigkeit:  
Betriebe mit zu wenig Fläche für die anfallende Gülle haben durch die neue DüV die härtesten Einschnitte zu bewältigen. Diese Betriebe dürfen jedoch unabhängig von der Höhe des P-Gehaltes im Boden den Entzug der Pflanze voll ausgleichen.
Unser Angebot
AO Düngeplanung und NEXT Düngung berechnet Ihnen die exakte Güllemenge, die Sie noch auf Ihrem Betrieb ausbringen dürfen. Damit kann man die nächsten Schritte einleiten, um Fläche und Gülle wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. Ein Lösungsbestandteil kann auch die Umstellung der Fütterung sein.

Gerne helfen Ihnen unsere Berater bei der Lösung. Kontaktieren Sie uns! 

Das ist auch noch sehr interessant

Bei der ganzen Diskussion um die DüV vergisst man schnell, dass die Praxis im Rahmen der Digitalisierung schon viel weiter ist.
Die Zukunft heißt teilflächenspezifische Düngung!
In Zukunft gilt es den Mangel an Nährstoff zu verwalten, da die DüV die Nährstoffmenge für jeden Schlag nach oben deckelt.
Die optimale Verteilung der Nährstoffe im Schlag selbst sollte somit einen ganz neuen Stellenwert bekommen.
Auf der Basis unserer „TalkingFields“ Fernerkundungsdaten können wir Ihnen kostengünstig folgende Nährstoffverteilkarten anbieten:

  • N gesamt
  • N – Teilgaben
  • P

Mit unserer Software können Sie diese Karten einfach in Applikationskarten umwandeln und auf Ihre Technik überspielen. Melden Sie sich doch bei uns, wir beraten sie gerne.

Dr. Josef Bosch

Leitung FarmFacts Akademie

FarmFacts Akademie
Telefon: +49 (0) 8561 30068-20
Fax: +49 (0) 8561 / 5012
E-Mail: akademie.server-mail@farmfacts.de